Kampfmittelvorerkundung

Historische Recherche und Gefährdungsbeurteilung – die Grundlage für Ihre Baufreigabe.

Infografik Kampfmittelvorerkundung - Historische ErkundungKlicken zum Vergrößern

Was ist Kampfmittelvorerkundung?

Die Kampfmittelvorerkundung (auch: Historische Erkundung) ist die systematische Recherche zur Gefährdungsbeurteilung eines Grundstücks. Sie bildet die Grundlage für alle weiteren Entscheidungen bezüglich Kampfmittelfreiheit.

Durch die Auswertung historischer Quellen wird ermittelt, ob und in welchem Umfang ein Grundstück potenziell mit Kampfmitteln belastet ist.

Methoden der Vorerkundung

Luftbildauswertung

Analyse alliierter Aufklärungsfotos aus dem Zweiten Weltkrieg. Diese zeigen Bombentrichter, Einschläge und Blindgänger-Verdachtspunkte.

Archivrecherche

Auswertung von:

Behördenanfragen

Anfrage bei Kampfmittelbeseitigungsdiensten der Länder zu bekannten Belastungen in der Region.

💡 Das Ergebnis

Eine Gefährdungsbeurteilung mit Belastungskategorie, Kartenwerk und Empfehlungen für weitere Maßnahmen (z.B. Sondierung, Baubegleitung).

Ablauf einer Vorerkundung

  1. Auftragserteilung – Definition des Untersuchungsgebiets
  2. Behördenanfrage – Abfrage bei zuständigen Stellen
  3. Luftbildbeschaffung – Bestellung historischer Aufnahmen
  4. Auswertung – Analyse aller verfügbaren Quellen
  5. Berichterstellung – Dokumentation der Ergebnisse
  6. Empfehlung – Handlungsempfehlung für den Bauherrn

Wann ist Vorerkundung erforderlich?

Zeitrahmen und Kosten

Eine typische Vorerkundung dauert 2-4 Wochen, abhängig von:

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Leitfaden Vorerkundung als PDF

Ausführliche Informationen zur historischen Recherche.

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