Bohrlochsondierung

Tiefensondierung bis zum Bombenhorizont – präzise Lokalisierung durch 3D-Magnetikmessung.

Infografik Bohrlochsondierung - TiefensondierungKlicken zum Vergrößern

Was ist Bohrlochsondierung?

Die Bohrlochsondierung (auch Tiefensondierung) ist ein spezielles Verfahren zur Detektion von Kampfmitteln in größeren Tiefen. Eine Magnetiksonde wird in ein Bohrloch eingeführt und misst das Magnetfeld in verschiedenen Tiefen.

Diese Methode ist unverzichtbar bei Tiefgründungen, wo die Oberflächensondierung nicht ausreicht.

📏 Typische Sondierungstiefe

Bis zum sogenannten Bombenhorizont – in der Regel etwa 8 Meter. In diesem Bereich liegen die meisten Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg.

Wann ist Bohrlochsondierung notwendig?

Technisches Verfahren

3D-Magnetikmessung

Die Sonde misst das Magnetfeld in drei Raumrichtungen. Dadurch können ferromagnetische Objekte präzise lokalisiert werden – auch in der Tiefe.

Ablauf

  1. Bohrung erstellen – Kernbohrung oder Rammkernbohrung
  2. Verrohrung – Bei instabilen Böden
  3. Sonde einführen – Langsames Absenken der Messsonde
  4. Messung – Kontinuierliche Datenerfassung
  5. Auswertung – 3D-Darstellung der Anomalien
  6. Bericht – Dokumentation mit Koordinaten

Genauigkeit

Die Lokalisierung erfolgt auf wenige Zentimeter genau. Bei Verdachtspunkten kann gezielt freigelegt werden, ohne großflächig auszuheben.

Unterschied zur Oberflächensondierung

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Technischer Leitfaden Bohrlochsondierung

Detaillierte Informationen zum Verfahren.

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